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Amtliche Rückstandsuntersuchungen – Antibiotika

Der Einsatz von Arzneimitteln in der Tierhaltung ist streng reglementiert und darf nur nach gründlicher Diagnosestellung und Verschreibung durch einen Tierarzt erfolgen. Nach einer Verabreichung von Medikamenten sind gesetzlich vorgeschriebene Wartezeiten einzuhalten, bevor ein Tier für die Lebensmittelgewinnung geschlachtet werden darf. Die Arzneimittelverwendung ist durch den Landwirt detailliert zu dokumentieren. Mit amtlichen Rückstandsuntersuchungen am Schlachthof wird die Einhaltung der Regeln überprüft.

Ein amtliches Kontrollprogramm konzentriert sich speziell auf die Überprüfung des Vorkommens von Antibiotikarückständen in Fleisch. 0,5% aller geschlachteten Rinder werden einer amtlichen Untersuchung auf Antibiotikarückstände unterzogen.