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Position | EFSA zu Tierschutz bei der Schlachtung tragender Rinder

Sachverständige der EFSA (European Food Safety Authority) untersuchen Fragen rund um die Schlachtung von trächtigen Nutztieren in Europa. Das Gremium der EFSA für Tiergesundheit und Tierschutz bewertete zunächst, ob und wann Föten verschiedener Nutztierarten Schmerzen empfinden. Die Wissenschaftler waren sich einig, dass dies in den ersten zwei Dritteln der Tragezeit nicht der Fall ist, da sich die entsprechenden physischen und neurologischen Strukturen erst im späteren Verlauf der Trächtigkeit entwickeln.

Die Experten nahmen auch eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit vor, dass Föten während des letzten Drittels der Tragezeit Schmerzen empfinden. Sie gelangten zu dem Schluss, dass dies dem wahrscheinlichsten Szenario zufolge aufgrund einer Reihe von Schmerz hemmenden Mechanismen im Körper des Fötus nicht der Fall ist.
Unabhängig davon wird Vion seine Minimierungsarbeit der Schlachtung tragender Rinder fortsetzen. Auch das empfiehlt die EFSA. Die aktuellen Ergebnisse des letzten Quartals finden Sie hier.

In den folgenden Links finden Sie weitergehende Fakten und Hintergrundinformationen zu diesem Thema:

http://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/corporate_publications/files/animal-welfare-slaughter-170530-de.pdf 

https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/170530